Aktuelles Bergische Geschichte zum Anfassen für Jung und Alt!
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NEU im ONLINE-ARCHIV Veröffentlichungen
Tagesfahrt - Mittwoch 20. September 2017 Filmmuseum Düsseldorf Am 20.September 2017 trafen sich 25 Mitglieder und Freunde des Bergischen Geschichtsvereins Overath eV zur Fahrt nach Düsseldorf. Dort wurde die Gruppe zu einer zweistündigen Führung durch das Filmmuseum Düsseldorf erwartet. Beim Rundgang durch das Haus erkannten wir, dass die Traumwelt Arbeit und Einsatz in großem Maße von allen Beteiligten verlangt. Bevor dieBilder laufen lernten, musste ein weiter Weg zurückgelegt werde vom asiatischen Schattenspiel über den Guckkasten bis hin zum ersten Stummfilm. Wir erfuhren, aus wie vielen Sequenzen ein Zeichentrickfilm besteht, bewunderten Originalkostüme und Accessoires bekannter Filmgrößen, betrachteten die Arbeit renommierter Regisseure, wie Charles Chaplin, Federico Fellini, Alfred Hitchcock, Sergej Eisenstein und Anderer anhand von Bildern und Filmausschnitten, undsahen Versatzstücke der Filmtechnik von gestern und heute sowie ein rekonstruiertes Filmstudio.
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Vortrag - Donnerstag, 16. November 2017 Das Rheinland im preußischen Jahrhundert Mit seinem begeisternden Vortrag zog der Referent Georg Mölich, Historiker beim LVR, Bonn, das im Walburgahaus zahlreich erschienene Publikum sehr schnell in seinen Bann. Er beschrieb sehr anschaulich, wie zwei sehr unterschiedliche Welten aufeinanderprallten,als das hierarchisch strukturierte Königreich Preußen mit seinem dominierenden Landadel und vorwiegend bäuerlichen Untertanen sich 1815 das den Idealen der bisherigen französischen Landesherren von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit verbundene Rheinland einverleibte. Die selbstbewussten Bürger muckten auf und erreichten letztendlich, dass in der neuen Rheinprovinz weiterhin das französische Recht „Code Civil“ und nicht das im übrigen Preußen verbindliche Allgemeine Preußische Landrecht galt. Diese Zweigleisigkeit endete in Teilen erst im 20. Jahrhundert. In der Person des späteren Königs Friedrich Wilhelm IV entdeckte Preußen bald seine Liebe zum Rhein. Man ertüchtigte deshalb zur Sicherung der Westgrenze nicht nur die Festungen von Koblenz über Köln bis Wesel sondern veranlasste allein aus romantisch historischen Gründen z.B. auch den Weiterbau der Kölner und Altenberger Dome, die Wiederherstellung von Schlössern und Burgen, wie z.B. Schloss Stolzenfels am Rhein, das Brühler Schloss und historische Bauten in Trier, sowie die Errichtung vieler glorifizierender Denkmäler und Standbilder. Die sprichwörtliche Rheinromantik war geboren und damit auch der lukrative Rheintourismus mit Besuchern aus aller Welt.
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Overath Erster Weltkrieg und Krisenjahre (1914 – 1918) Buchvorstellung des Bergischen Geschichtsvereins Overath eV Der     erste     Weltkrieg     endet     1918.     Die Detonationen    der    Granaten    verhallen.    Die Schwaden    von    Giftnebel    verziehen    sich. Millionen    Soldaten    sind    gefallen    oder    in Gefangenschaft.   Ungezählte   Menschen   sind in    den    Kriegswirren    umgekommen.    Große Landstriche   liegen   in   Schutt   und   Asche.   Es herrscht Armut und Not. Sieger     diktieren     Reparationen.     Verlierer glauben   an   Dolchstoßlegenden.   Eine   neue Zeit     beginnt,     deren     Ende     später     noch schrecklicher werden wird. In   der   Heimat   geht   im   und   nach   dem   Kriege das    Leben    einen    ungewohnten    Gang.    Die staatliche    Ordnung    zerfällt.    Heimkehrende Offiziere,       Arbeiter-       und       Soldatenräte, politische    Parteien    und   Aktivisten    kämpfen um    ihre    Vormachtstellung.    Die    Weimarer Republik sucht den Weg in die Demokratie. Und    wie    verlief    in    jener    Zeit    das    tägliche Leben der in Overath Daheimgebliebenen? Das   ‚Eiserne   Buch‘   der   damaligen   Gemeinde und   andere   Quellen   aus   dem   Historischen Archiv        der        Stadt        Overath        geben mannigfache   Einsichten   in   das   Geschehen im    Dorf.    In   Archiven    und    aus    historischen Forschungen      hat      Dr.      Hartwig      Soicke ungezählte    weitere    Dokumente    und    Bilder jener Zeit zusammengetragen. Die    Ausführungen    zeigen    synoptisch,    was rundherum     im     Lande     und     in     unserem Heimatort     geschah,     wie     das     heimatliche Schiffchen   Overath   im   Sturm   der   Zeit   durch den     Ozean     des     Weltkrieges     schlingert. Overather    Heimatgeschichte    wird    lebendig. Der    Leser    ist    den    Dorfbewohnern    an    der ‚Heimatfront‘   nahe.   Er   bangt,   hofft   und   leidet mit ihnen.
Der   Band   „Overath,   1.   Weltkrieg   und   Krisenjahre   1918   –   1923“ erscheint    als    Sonderausgabe    in    der    Reihe    ACHERA    des Bergischen   Geschichtsvereins   Overath   eV.,   in   der   regelmäßig Beiträge     zur     Geschichte     der     Stadt     Overath     veröffentlicht werden.